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02.05.2007 - MOPO-HAMBURGER MORGENPOST |
| Bezaubernder Gesangsabend - Die tolle Frühjahrsgala der LIEDERGALERIE [nach oben^] |
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Klein, aber fein - und vor allem unverdrossen: Thomas Franke und seine Konzertreihe "Liedergalerie" haben sich gegen alle Unbilden im hiesigen Musikleben etabliert. Mag der Bassbariton auf seine Förderanträge an die Kulturbehörde auch immer wieder abschlägige Bescheide erhalten (mit solch unglaublichen Begründungen wie "Es gibt kein Liedpublikum in Hamburg"). Inzwischen hat sich der 40-jährige mit seinen Liederabenden in der Galerie "Chaco" in den Zeisehallen nicht nur ein Stammpublikum erobert, sondern auch Ableger seiner Reihe nach Berlin und Wien "exportieren" können. Seine beiden grössten Trümpfe dabei, die selbst den chronischen Geldmangel ausstechen: seine nicht zuletzt durch die eigene Sängertätigkeit guten Kontakte in die Szene und die ganz besondere Atmosphähre des Auftrittsorts. Denn solch ein konzentriertes Publikum und solch eine Nähe zu den Sängern wie in dem Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst, gibt es an keinem anderen Konzertort der Stadt (und bei ausverkauftem Haus verschwindet sogar die leichte Überakustik. Da verzichten dann selbst hinreißende Sopranistinnen auf großzügige Honorare und verzaubern aus Liebe zum Kunstlied wie am Wochenende Evgenia Grekova bei der "Frühlingsgala": Äußerst nuanciert leuchtete da die junge Russin die Texte in den Strauss-Liedern oder auch in Schuberts "Im Abendrot" aus, ohne dass sie dabei deren melodische Schönheit und die koloristischen Möglichkeiten ausgespart hätte. Entsprechend groß die Begeisterung für Grekova und ihre Sängerkollegen Miriam Sharoni und Abraham Aviles-Scott - und für die Kulturbehörde eine verpasste Gelegenheit, um festzustellen, dass es in der "Musikmetropole" Hamburg sehr wohl ein Liedpublikum gibt. Christoph Forsthoff |
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26.01.2007 - NEUER MERKER WIEN |
| Paglalakbay sa Buong Mundo [nach oben^] |
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Die aus Manila stammende und in Österreich lebende philippinische Sopranistin CHRISTIANA SERAFIN DE OCAMPO erhielt ihre Gesangsausbildung am New England Conservatory in Boston. Sie trat bereits an der Boston Lyric Opera, der Washington Opera, in Vicenza, Barcelona, Madrid, Prag, Rom und Zürich in Rollen wie Gilda, Susanna und Zerlina auf. In Wien absolviert die sympathische Künstlerin derzeit ein Aufbaustudium mit einem Fachwechsel zum grossen lyrischen Sopran. Dem Aussehen nach würde man bei dieser Sängerin keineswegs einen fernöstlichen Ursprung vermuten, vielmehr einen lateinamerikanischen. Und in diesem Wissen hat sie auch ihr Programm sorgfältig zusammengestellt: Den Beginn machten die "Cuatro Cabciones Sefardies" des blinden spanischen Komponisten Joaquin Rodrigo (1901-1999). Auf Grund der ungewöhnlich tiefen Stimmlage könnte man vermuten, dass sie vom Komponisten im Original für Mezzosopran geschrieben wurden. Im Laufe des Abends beiwies die Sängerin aber mehrfach, dass ihre Stimme über einen gewaltigen Umfang verfügt und sowohl in der Tiefe als auch in der Höhe strahlt. Üblicherweise wird ja auch die Aria aus den "Bachianas Brasileiras No.5" von Heitor Villa-Lobos (1887-1959), die vor der Pause erklangen, von einem Mezzosopran interpretiert. Zwischen diesen beiden Teilen stellte die Sängerin noch fünf philippinische Volkslieder vor, die von Lucrezia Kasilag, geb. 1918, und Priscilla Magdamo, geb. 1932, arrangiert wurden. Nach der Pause überraschte die Sängerin mit drei äusserst anspruchsvollen Abschnitten aus der "Sheherazade" von Maurice Ravel. Den Abschluss bildeten die "Dos Canciones Populares" von Fernando Obradors (1897-1945). Den heftigen Applaus des Publikums bedachte sie als Draufgabe mit dem TANGO von Astor Piazzolla (1921-92) und als Reverenz an Wien mit der Arie "Meine Lippen, sie küssen so heiss "aus Giuditta von Franz Lehar. Der gut besuchte Saal im Haus Hofmannsthal war für die teilweisen ariosen Vorträge natürlich zu klein und das Stimmvolumen der ausgezeichneten Interpretin zu gross, liess aber die berechtigte Hoffnung zu, dieser Sängerin in der Zukunft auch wieder auf der Opernbühne begegnen zu dürfen. Begleitet wurde die Sopranistin an diesem Abend von dem viel gefragten oberösterreichischen Liedbegleiter VOLKER NEMMER, der wie immer einfühlsam auf die Bedürfnisse seines Schützlings einging und sie durch den stimmungs- und abwechslungsreichen Abend am Flügel begleitete. Harald Lacina |
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06.01.2007 - HAMBURGER ABENDBLATT |
| 12baritone auf Winterreise [nach oben^] |
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Sie kennen Franz Schuberts berühmten Liederzyklus "Die Winterreise"? Aber so haben Sie ihn bestimmt noch nie gehört: gesungen von zwölf Baritonen. Wo sonst ein Hans Hotter allein auf der Bühne stand, um die filigranen Kompositionen zu Gehör zu bringen, nimmt sich nun ein ganzes Dutzend Sänger der 24 Lieder an. Die Weltpremiere dieser besonderen "Winterreise" findet am Sonntag in den Zeisehallen (Liedergalerie) statt. Zwar ist das 18-Uhr-Konzert bereits ausverkauft, doch für das zusätzliche 15-Uhr-Konzert gibt es noch Karten. 12 Baritone auf Winterreise / So 15.00 und 18.00 (ausverkauft), Liedergalerie in den Zeisehallen (Bus 150), Friedensallee 7-9, Eintritt: 25,- |
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29.12.2006 - HAMBURGER ABENDBLATT |
| Streifzug / Hamburg live [nach oben^] |
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Es wird ein Konzert im edlen Fabrikhallenambiente. In den Zeisehallen, Friedensallee 7-9, laden zu einem Streifzug durch Oper und Operette: die luxemburgische Sopranistin Sarah Tausendfreund, die Mezzosopranistinnen Melanie Heinz, Alexandra Schulz und Stephanie Golisch sowie der lettische Tenor Guntar Vetras und der Bariton Thomas Franke. Zu hören sind u. a. Kompositionen von Mozart, Rossini, und Verdi. Am Konzertflügel: die Pianistinnen Newena Popow, Marina Cesarale und Tereze Rozenberga. Karten gibt es an der Abendkasse für 25 Euro / Liedergalerie in den Zeisehallen (Bus 150), Friedensallee 7-9 |
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20.07.2006 - DEUTSCHLANDRADIO KULTUR |
| KLASSIK in der ROMANFABRIK [nach oben^] |
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Im Oktober 2006 startet die Romanfabrik Frankfurt zum dritten Mal ihre Musikreihe "Klassik in der Romanfabrik" (KIR). Auch in dieser Saison bietet KIR fünf Konzerte an, von preisgekrönten Musikern vorgetragen. Auch dieses Jahr wird die Musik durch Elemente der bildenden Kunst und der Gastronomie angereichert. Samstag 3. Februar 2007 / 20.30 Uhr LIEDERGALERIE Hamburg "Von Purcell bis Porter - The art of british and american song" Mit Leigh Adoff (Sopran), Thomas Franke (Bariton) und Michael Wilhelmi (Klavier) Mit diesem Abend zaubert die "LIEDERGALERIE" einen bunten Bogen englischsprachigen Liedes von der Mitte des 15. Jahrhunderts bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Hören Sie einen Abend mit Ayres, einer spezifisch englischen Vorform der Arie, von Dowland (1563-1626), berührenden Liebesduetten von Purcell (1659-1695), volksliednahen Liedern von Vaughan-Williams (1872-1958), avantgardistischen Ausdrucksformen von Charles Yves (1874-1954), unvergessenen Hits aus den Musicals und Opern George Gershwins (1898-1937) und Cole Porters (1891-1964) sowie einigen weiteren kompositorischen Überraschungen. Mit freundlicher Unterstützung des US-Generalkonsulats in Frankfurt/Main |
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23.04.2006 - DIE NORDELBISCHE |
| Tipp der Woche [nach oben^] |
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"Ausblicke & Einblicke" heisst am 29.April das Vorschau-Konzert der LIEDERGALERIE mit Auszügen aus vier neuen Programmen, dargeboten von 13 Künstlern der kommenden Saison. Am folgenden Abend heisst es "Von Purcell bis Porter-the Art of british and american Song". Es wird ein Streifzug durch 400 Jahre englischsprachiges Lied geboten. Ausführende sind die New Yorker Sopranistin Leigh Adoff, der Hamburger Bariton Thomas Franke und der Pianist Eckart Begemann, der auch am Cembalo begleiten wird. Neben den Klassikern der englischen und amerikanischen Musik (Purcell und Porter) stehen einige musikalische Raritäten auf dem Programm wie Henry Cowell, Ernest Charles, Ned Rorem, Robert Jones, Samuel Barber und Charles Ives. Das Programm hatte bereits in Berlin großen Erfolg. |
| Ausgabe Nr.3/2006 - NEUER MERKER WIEN |
| Weibliche Rolle - Männliche Sicht [nach oben^] |
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Unter diesem programmatischen und viel versprechenden Titel stellte die von Bassbariton THOMAS FRANKE gegründete LIEDERGALERIE ihr neues Programm über Frauenliebe und -leben, Husarenlieder und Duette von Robert Schumann in dem für diesen Zweck geradezu idealen intimen Vortragssaal im Haus Hofmannsthal in der Reisnerstrasse 37 im 3. Wiener Gemeindebezirk vor. Thomas FRANKE eröffnete mit den vier Husarenliedern op. 117 (Text: Nikolaus Lenau), sowie den zwei Liedern "Die beiden Grenadiere" und "Die feindlichen Brüder", op. 49 (Text: Heinrich Heine) den abwechslungsreichen Abend. Einfühlsam und auf präzises Textverständnis bedacht führte er die unterschiedlichen Stimmungslagen, die männliches Selbstverständnis und patriotischen Stolz widerspiegeln sollen, dem gespannt lauschenden Publikum vor. Ein wohldosierter Schuß an Ironie rundete seinen Vortrag dabei auf treffliche Weise ab. Alexandra SCHOLIK, Gewinnerin des ersten Preises des Internationalen Nico Dostal Wettbewerbes 2003, interpretierte danach gefühlvoll und sinnlich zugleich die acht Lieder ueber "Frauenliebe und - leben", op. 42 (Text: Adelbert von Chamisso). Mit ihrem weichen, in den Höhen eine beachtliche Leuchtkraft ausstrahlenden Sopran gelang es ihr manchen in heutiger Zeit eher fragwürdig erscheinenden textlichen Passagen die Verfänglichkeit zu nehmen und zu einer ausgewogenen, keinesfalls unterwürfigen, vielmehr hingebungsvollen und liebenden Sichtweise des Weiblichen zu gelangen. Nach der Pause boten beide Künstler solistisch und in Duetten Lieder nach Texten von Eichendorff, Geibel, Goethe, Heine, Kerner, Mahlmann, Reinick, Rückert und Schad. Unterstützt wurden die beiden sympathischen Künstler am Flügel vom gebürtigen Oberösterreicher Volker NEMMER, dessen einfühlsame Liedbegleitung von Sängern wie Elisabeth Linhart, Ulla Pilz, Robert Holl oder Adrian Eröd, um nur einige wenige zu nennen, geschätzt wird. Den verdient langen Applaus am Ende des Abends bedankten die Künstler mit drei Draufgaben." |
| 30. November 2005 - HAMBURGER ABENDBLATT |
| "Große Kunst auf kleinem Raum" [nach oben^] |
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In den Zeisehallen hat sich eine junge Konzertreihe still und leise zum festen Farbtupfer im Hamburger Musikleben gemausert - im wahrsten Sinne des Wortes. Kunstsinnige Location ist die Galerie Chaco. Unter der Ägide des Baritons THOMAS FRANKE wird sie fünfmal im Jahr für je zwei Abende zur "LIEDERGALERIE". ...Die Zuschauer lauschten bei einem Glas Rotwein dem abwechslungsreichen Programm: den launigen Rezitationen von Hermann Wiedenroth, in die Lieder mit Shakespeare-Bezug von Dowland bis Tippett eingebettet waren; gesungen vom vorzüglichen Countertenor Denis Lakey, der die intime Atmosphaere des Raumes für feinste dynamische und farbliche Differenzierungen nutzte. ..." |
| 26. November 2005 - HAMBURGER ABENDBLATT |
| Liederabende, um Kunst zu verkaufen [nach oben^] |
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Auf der großen Bühne vermißt Opernsänger Thomas Franke den direkten Kontakt zum Publikum. Ein willkommener Ausgleich sind für ihn darum Abende, an denen er im kleineren Zuschauerkreis in der Galerie "Chaco" (Zeisehallen, Ottensen) klassische Lieder präsentiert... Franz Schubert und Edvard Grieg stehen ebenso auf dem Programm wie Shakespeare. "Musikalische Lesungen" nennt der Gründer seine Veranstaltungen, bei denen er auch über die Entstehung der Werke berichtet. Das Besondere an seiner im November 2003 gegründeten "LIEDERGALERIE": Jede Veranstaltung ist umrahmt von Werken zeitgenössischer Kunst, die nach den Konzerten auch gekauft werden können. "Viele, die sich sonst nicht trauen, eine Galerie zu betreten, finden auf diese Weise eine Annäherung an aktuelle Kunst", sagt der Gründer. Zehn Veranstaltungen organisiert Franke jährlich in Hamburg, vier in Berlin. Im nächsten Jahr sollen weitere in Wien hinzukommen. Außer dem Eintrittsgeld dienen Abonnements zur Finanzierung: Wer dem "Freundeskreis" beitritt, zahlt 50 Euro pro Jahr und erhält 25 Prozent Ermäßigung auf den Eintritt - und 10 Prozent auf die Kunstwerke. "In Berlin bekommen wir von der Stadt einen finanziellen Zuschuß", hebt Franke hervor. In Hamburg blieb ihm eine solche Förderung bislang verwehrt. Viele Freunde helfen ehrenamtlich, in den Programmflyern verkauft Franke Anzeigenplätze an Altonaer Geschäfte. "Die Liedergalerie trägt sich bereits selbst", zeigt sich der Künstler erfreut. Im Internet ist er unter der Adresse www.liedergalerie.de zu finden, telefonischer Kontakt: (040) 43 27 42 37. |
| 01. November 2005 - TONKUNST - Magazin |
| "LIEDERGALERIE international" [nach oben^] |
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Mit einer internationalen Künstlerbesetzung und Programmgestaltung startet die Hamburger Konzertreihe "LIEDERGALERIE" ihre November-Reihe. Am 26. November 2005 wird die norwegische Sopranistin Marit Sehl gemeinsam mit dem australischen Pianisten Roger Holmes zu Gast in Hamburg sein. Sie präsentieren Lieder von Edvard Grieg in ihrem skandinavischen Programm "Solveigs Lied - Im Land der Trolle und Wikinger". Durch das Programm führt Thomas Franke als Sprecher. Beginn ist um 20 Uhr in der Zeisehalle, Galerie Chaco. Nur einen Tag später am 27. November 2005 stehen Szenen und Dialoge aus Shakespeares Komödien auf dem Programm "Wie es Euch gefällt", zu Gast sind der südafrikanische Countertenor Denis Lakey, die irische Pianistin Grainne Dunne und der niedersächsische Sprecher Hermann Wiedenroth (18 Uhr in der Zeisehalle, Galerie Chaco). Karten können telefonisch unter 040-43274237 oder online über www.liedergalerie.de bestellt werden. www.die-tonkunst.de / November 2005 http://www.die-tonkunst.de/dtk-0511/Foyer/ind.html |
| 8. September 2004 - HAMBURGER ABENDBLATT |
| Das Catering der LIEDERGALERIE: Hamburgs BESTE Pizza! [nach oben^] |
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Dünner, knuspriger Teig und leckere Auflagen von souverän freundlicher Hand in einem einzigartigen Ambiente serviert: Hamburgs beste Pizza gibts im Eisenstein in Ottensen. Na klar, denkt man sich, die Italiener zeigen den Hamburgern mal wieder, wo der Hammer hängt! Weit gefehlt. Der Hausherr Jörg Evers, 68, und seine Frau Ingrid Burmeister-Evers kommen aus Barmstedt, vom platten Holsteiner Land, und was sie mit dem Eisenstein aufgebaut haben und seit 16 Jahren vorbildlich führen, ist - mit Verlaub - ganz auf ihrem eigenen Mist gewachsen. 50 Jahre gastronomische Erfahrung des Chefs und das psychologische Einfühlungsvermögen einer gelernten Erzieherin waren die Voraussetzung, um mit dem Eisenstein eine Punktlandung auf den Geschmacksknospen der Hamburger zu setzen. Als die ehemalige Schiffsschraubenfabrik Zeise abgewickelt war und in Ottensen die Filmkunst einzog, richtete sich das Ehepaar Evers zunächst in der Filmhauskneipe nebenan ein. Dann wurde die große Halle mit dem hochgemauerten Kamin der EisengieĦħerei frei. "Der Raum war das Ausschlaggebende", sagt Frau Elvers. Mit Hilfe der Medium Architektengruppe richteten sie die denkmalgeschützte Halle mit Bar und 120 Sitzplätzen ein, malten - um Kosten zu sparen - die hohen Ziegelmauern selbst und experimentierten so lange mit Pizzateig, bis sie die richtige knusprige Mischung gefunden hatten. "Unsere Pizza ist nicht italienisch, sondern eine eigene Erfindung", sagt Frau Evers. Das Restaurant benannten sie nach Sergej Eisenstein (1898-1948), dem revolutionären russischen Regisseur und Schöpfer der berühmten Stummfilme "Panzerkreuzer Potemkin" und "Ivan der Schreckliche". Da der Mensch nicht allein von Pizza lebt, auch wenn Kinder oft den Gegenbeweis erbringen, bietet die Küche noch andere feine Sachen an, etwa Rehbockrücken mit Wirsing (18,70 Euro) oder Schollenfilet (16,80 Euro), je nach Saison. Renner auf der Pizza-Karte bleiben die Kreationen "Helsinki" mit Graved Lachs, Creme Fraiche und Zwiebel (11 Euro) und "Blöde Ziege" mit Ziegenkäse und Bratspeck (11,50 Euro). Das Leben im "Eisenstein" ist unkompliziert und bunt, Kinder sind gern gesehen, die Gäste kommen aus Othmarschen, aus Ottensen und Osaka, denn die "Eisenstein"-Architektur und das gastronomische Konzept sind international vielfach ausgezeichnet und in den meisten Reiseführern lobend erwähnt. Da sag einer, der Holsteiner kennt nur Krabben, Köm und Kohl. |
| 4. Mai 2004 - HAMBURGER ABENDBLATT |
| Gesangstalente auf reizvollen Abwegen [nach oben^] |
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Nicht nur Singen ist eine Kunst, genauso schwierig kann es für Talente sein, ein angemessenes Podium zu finden. Momentan bieten gleich zwei ungewöhnliche Adressen Opern- und Lied-Interessierten die Chance, abseits von Staatsoper und Musikhalle Entdeckungen zu machen. Im Hotel Gastwerk (Beim Alten Gaswerk 3) gastiert heute zum zweiten Mal der "Opernsalon", organisiert von einem Förderverein und einer Künstleragentur. Das Salon-Prinzip: junge Stimmen, beliebte Arien. Ina Fromhage (Sopran) und Martin Wille (Tenor) geben Kostproben - Italienisches von Verdi, Bellini, Puccini und Co., etwas "Fidelio", ein wenig "Freischütz" und sogar Wagners "Winterstürme wichen dem Wonnemond". Eine charmante, nicht ganz neue Idee, die im Jahr 2000 einen glücklosen Vorgänger im Atrium in der Bernstorffstraße hatte. Der Förderverein hat knapp 30 Mitglieder, der Eintritt zum Opernsalon ist frei. Andere Wege geht die "Liedergalerie" in den Zeise-Hallen. Dort hat der Bassbariton Thomas Franke mit der Mezzosopranistin Jale Papila und dem Pianisten Michael Balke ein genreübergreifendes Joint-Venture-Projekt realisiert: In der Galerie CHACO (Friedensallee 7-9) werden, umgeben von aktueller Kunst, ambitionierte Recitals angeboten, gesungen wurden schon die "Winterreise" sowie Brahms- und Schumann-Lieder. Am 8. und 9.5. geht es um Goethe-Vertonungen von Wolf, Schubert und Liszt. Der besondere Trick dabei: Das Publikum bekommt nicht nur etwas zu hören, sondern auch Prozente beim Kunstkauf. Die Resonanz auf die ersten Abende gibt dem cleveren Konzept Recht. (jomi) Liedergalerie: 8. Mai (20 Uhr), 9. Mai (18 Uhr). Die Karten kosten 15/10 Euro, Vorverkauf unter Tel.: 39902462, Mail: kontakt@liedergalerie.de erschienen am 4. Mai 2004 in Kultur / Medien |
| 17. Februar 2004 - Die WELT in Kultur kompakt |
| ZEISEHALLEN / Schumann-Lieder [nach oben^] |
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In der Galerie Chaco in den Ottensener Zeisehallen findet seit kurzem eine neue Konzertreihe statt. Am 6. und 7. März, 20 bzw. 19 Uhr, wird es ein Liederabend mit Schumanns bekanntesten Liederzyklen sein: Liederkreis op. 39 und Dichterliebe op. 48. Es singen Jale Papila (Mezzo), Thomas Franke (Bassbariton), Klavier spielt Michael Balke. |
| www.artletter.schwedische-galerie.de (Ausgabe No.6 März 2004) |
| Zeitgenössische Kunst und klassische Musik [nach oben^] |
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Begehen wir einen kurzen Ausflug in die Geschichte der Zeisehallen. Dies ist ein Kulturdenkmal in einer ehemaligen Schiffsschraubenfabrik des Herrn Zeise. Und dorthin laden die Galerie Chaco und die "LIEDERGALERIE" zu einem gemeinsamen kulturellen Ausflug ein. Moderne zeitgenössische Kunst und klassische Musik von Brahms oder Schubert werden geboten. Was vor Jahren als ein "Sister act" begann, wird heute noch getragen durch schwesterliche Treue. Tägliche Ausflüge in die Ateliers noch unbekannter Künstler bieten eine angenehme Abwechslung mit bekannt gewordenen starken Künstlerinnen und ihrer Kunst in diesem Raum. Die Galerie gibt sich mit vielgewobenen Ecken und Empfindungen den Linien eines klassischen Kunstraumes hin. Eine Schnittstelle zwischen Malerei und Kino, wurde in den letzten Jahren ein buntes Programm geboten, so dass die Frage, wer wen zuerst anzog, am besten direkt mit dem Publikum im Gespräch beforscht wird. Denn die persönliche Note, die auch heute noch durch Pressetexte, althergebracht mit Hand & Tinte geschrieben offenbart wird, ist jederzeit spürbar. Führen Malerei und Skulpturen Wege und Gedichte an den Wänden entlang, bietet die im November letzten Jahres klangvoll eröffnete "LIEDERGALERIE" den hörbaren Mittelpunkt für die Galeristin Charlotte Menck. Einladend für ein kleines persönliches Gespräch kommen auch Maler selber zum Bilder entleihen. Hier treffen Sie den Teil des Hamburger oder auswärtigen Volkes, den wir uns überall wünschen. Eine bunte Mischung aller Menschen. Der Name der Galerie setzt sich aus den Vornamen der Gründerinnen Charlotte und Constanze zusammen. Beide Frauen geben Ihrer Liebe zur Kultur den Raum, der dann die Details erleuchten lässt. Wenn auch heute Charlotte die Hauptfrau ist, spielt Constanze weiterhin mit. Und dieses Gemeinsame spüren Sie beim Betreten der Räumlichkeiten. Es ist wie ein groĦħer Raum, unterteilt durch die Abstimmungen im Feinen. Erlebnisse der besonderen Art wie z.B. der Hochzeitsantrag, den ein Mann so schön gestaltete, mit selbst gebautem Schrein, den Antrag auf einem verwechselbaren "Preis"schild, so dass die umworbene Frau fast die Galerie verlieĦħ, nicht ohne zu bemerken, das dieser Ort - ihr, der sonst deutsche Galerien nicht so gefallen - wirklich gefalle. Und bevor dann alle anderen gefallen wären ob der Nichtentdeckung, erblickte sie das bis dahin mehrmals gesehene aber noch nicht erfasste "Preis"schild. Oder Sonnenblumen als Dank. Viele dieser schönen Erlebnisse werden geradezu provoziert durch die natürliche & persönliche Art der Galeristin. Und wer nur die Schönheit erwartet, wird sich wundern. Ein wandelndes Lexikon für Kunst und Kultur, offen für das starke und bewegende bei den anderen, das erwartet den Besucher. Britta Linnemann |
| 2. Februar 2004 - www.klassik.com |
| "Viel gelacht und viel geklatscht" [nach oben^] |
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Am 1. Februar fand der zweite Liederabend des Ensembles 'LIEDERGALERIE Hamburg' in den Zeisehallen in Hamburg Altona statt. Wo früher unter lautem Dröhnen Schiffschrauben hergestellt wurden, gaben sich an diesem Abend wieder Kunst und Musik ein Stelldichein. Vor ausverkauftem Haus bot das Ensemble einen Liederabend mit Liedern von Brahms. Der Abend wurde von Jale Papila schwungvoll mit den Zigeunerliedern Op. 103 eröffnet. Ihr warmer Mezzosopran spannte schöne Bögen über schimmernden Vokalen ('Hochgetürmte Rimaflut') und fand ebenso leise, neckische Töne bis hin zu den kecken Czardasklängen ('Brauner Bursche'). Vor der Pause bot Thomas Franke die Vier Ernsten Gesänge dar, eines der anspruchvollsten Werke der Liedliteratur. Ihm gelang eine überzeugende Interpretation dieser philosophisch so schwermütigen Sichtweise auf das Leben. Nachdem das Publikum so schwermütig in die Pause entlassen worden war, fingen die Sänger sie gleich zu Anfang des zweiten Teils wieder auf. Mit den heiteren Volksliedinterpretationen gelang es ihnen, die Stimmung herumzuschwenken. Bemerkenswert hier die charmante Stimmung zwischen Sänger und Sängerin. Gerade in den stilleren Stücken wie 'Da unten im Tale' oder 'In stiller Nacht' erhielt der Vortrag eine atmosphärische Klarheit, die in reizvollem Kontrast zum ersten Teil des Liederabends stand. Humoreske und schwungvolle Lieder wie 'Och Moder, ich well en Ding han' oder 'Mein Mädel hat einen Rosenmund' kamen locker und leichtfüßig daher. Zu einem virtuosen Höhepunkt geriet 'Feinsliebchen du sollst mir nicht barfuß gehn', das beide Sänger mit dezentem Witz, Schwung und ansteckender Intensität vortrugen. Entsprechend die Stimmung beim Publikum: es wurde viel gelacht und geklatscht. Pianist Michael Balke spielte mit groĦħer Souveränität und Ausdrucksstärke. Einfühlsam vermochte er den Sängern einen Teppich zu bieten, auf dem diese sich frei entfalten konnten. Ob in den von Spontanität lebenden Volksliedern oder in den rhythmisch komplizierten und teils virtuosen Vier Ernsten Gesängen - die Balance und das Zusammenspiel waren durchweg harmonisch. Der Liederabend war nicht nur ein kultureller, sondern auch ein Publikumserfolg. Begeisterter Beifall zwang dem Ensemble ganze drei Zugaben ab. Als der Applaus noch immer kein Ende nehmen wollte, boten die Künstler das wohl bekannteste Lied von Brahms dar. Mit 'Guten Abend gut Nacht', in faszinierender Schlichtheit vorgetragen, gaben sie dem Abend einen würdigen Abschluss. Die Liedergalerie Hamburg hat an diesem Abend sicherlich einige neue Fans gewonnen, und es ist zu erwarten, dass auch die weiteren Konzerte wieder ausverkauft sein werden. Im März wird das Ensemble einen Schumann Liederabend geben, für den man rechtzeitig Karten vorbestellen sollte. Mehr Informationen findet man unter www.liedergalerie.de |
| 2. Februar 2004 - Die WELT |
| "Grad' so mag der alte Brahms es sich gewünscht haben" [nach oben^] |
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Geschwisterliche Künste zu vereinen, ist reizvoll. Die Galerie "Chaco" in den Zeisehallen verknüpfte am Wochenende die bildende mit der tönenden Kunst, und das war gut so. Zu sehen sind Bilder der holländischen Malerin Gemma Leys. Sie lebt auf Mallorca und bringt Liebesgedichte von Pablo Neruda in Verbindung mit spanischer Sonne auf die Leinwand. Ihr Motto: Die Liebe lebt. Zu hören gab es dazu, bestens passend, Lieder von Johannes Brahms. Die Stimmung seiner Zigeunerlieder traf Mezzosopran Jale Papila mit musikalischem Feinsinn und einem Augenzwinkern. Bassbariton Thomas Franke nahm sich Brahms' "Vier ernste Gesänge" vor. Das sind Stücke vom Tod - archaisch, hart und unsentimental. Vor der GröĦħe der hier vertonten Bibelworte muss jeder Gestaltungswille verzagen. Nur Demut und Schlichtheit ohne jedes psychologische Versenken geben dieser Musik ihre in sich ruhende Klarheit von Format. Solche Reife von einem jungen Sänger zu erwarten, wäre zu viel. Thomas Franke schlug sich achtbar. In einer Auswahl der Deutschen Volkslieder jedoch fanden die beiden Sänger kongenial zusammen. Die kunstvoll edle Schlichtheit von "Da unten im Tale" oder "In stiller Nacht" klang im intimen Rahmen der Galerie gerade so wie der alte Brahms sich dies gewünscht haben mag: direkt, natürlich, frisch. Mit jener Prise Ironie, die dem einen oder anderen Feinslieblichen und Jungfräulein der Romantik gut zu Gesichte stand. Weiter so. Die etwas andere klassische Konzertreihe, begleitet von Michael Balke am Flügel, wird im März mit Liederzyklen von Schumann fortgesetzt. |
| 27. November 2003 - www.mittelloge.de |
| Moderne Kunst und klassisches Liedgut - "Die Winterreise" führt direkt in die Galerie Chaco [nach oben^] |
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[...] Die Saison beginnt mit der Winterreise von Franz Schubert, gesungen von Thomas FRANKE und am Flügel begleitet von Michael BALKE. Bei der Premiere am 22.11.03 ist die Galerie überfüllt. Michael Balke spielt einwandfrei und fehlerlos. Souverän und doch unaufdringlich begleitet er durch den Abend und setzt dabei seinen eigenen musikalischen Akzent. Mit kraftvoller Stimme gelingt es Thomas Franke, die "Winterreise" eindringlich und dramatisch zu vermitteln. Besonders bei den tieferen Partien glänzt er mit einem weichen Timbre. Als erfahrener Opernsänger bringt er die lauten und zornigen Passagen souverän vor, doch auch in den zurückhaltenden Momenten bleibt bei ihm selbst das leiseste Piano tragfähig. "Gefrorne Tropfen fallen von meinen Wangen ab. Ob es mir denn entgangen, daß ich geweinet hab'?" Jedes Wort ist verständlich, jedes Gefühl ist nachvollziehbar. Pianist und Sänger halten die emotionale Spannung über den ganzen Zyklus aufrecht. [...] Die düstere Stimmung wird ohne Unterbrechung aufrecht erhalten und bis zum dramatischen Ende weiter geführt. In absolut harmonischem Zusammenspiel gehen sie auf eine Winterreise, der sich niemand entziehen kann. Entsprechend die Reaktionen des Publikums. "Wunderlicher Alter, soll ich mit dir gehn? Willst zu meinen Liedern deine Leier drehn?" So endet die "Winterreise". Der letzte Ton verklingt. Stille. Tatsächlich ist es den Künstlern gelungen, das Publikum zu entrücken. Als schließlich der Applaus einsetzt, ist er frenetisch. |
| 21. November 2003 - Die WELT |
| "In den Hallen von Herrn Zeise hören wir die Winterreise" [nach oben^] |
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In der Galerie Chaco in den Zeise-Hallen in Altona erklingt am Sonnabend, dem 22. November, um 20 Uhr zum Auftakt einer Liedreihe die Winterreise von Franz Schubert. Drei Nachwuchskünstler veranstalten die Konzertreihe: Michael Balke am Klavier begleitet die Mezzosopranistin Jale Papila und den Bassbariton Thomas Franke. Der Schubert-Abend wird am Sonntag, dem 23. November, um 18 Uhr wiederholt. Die folgenden Liedabende - jeweils mit Wiederholung am Sonntag - sind Werken von Johannes Brahms (31.1.; "Zigeunerlieder", "Vier ernste Gesänge", Duette und Volkslieder), Robert Schumann (6.3.; Liederkreis op.39, "Dichterliebe") und Goethe-Vertonungen gewidmet (8.5.). Die Reihe, in der insgesamt acht Liedabende vorgesehen sind, wird bis zum Juni 2004 fortgesetzt. |